Presse





Cavallo 2012:

Cavallo 10/2011

Pegasus 10/2011

Pferde im Visier 05-06/2011

Mein Pferd 05/2011

Mein Pferd 03/2011

Cavallo 08/2010

Cavallo 11/2010

Cavallo 05/2009

Fit for summer, CAP 2007

Dressur mit Variationen von Nikola Fersing, Freizeit im Sattel 11/03

Im Westernstil, klassisch barock oder streng nach der Ausbildungs-skala der FN - was allen Reitweisen gemeinsam ist und was sie trennt, zeigten sechs Ausbilder beim Seminar im FS Reit-Zentrum Reken
"Wir wollen hier verschiedenen Ausbildern den Raum geben, ihren Weg zu zeigen", sagte Jochen Schumacher, Leiter des FS Reit-Zentrums ... .
Für jedes Paar gibt es die geeignete Reitweise, doch müssen dabei die Grenzen erkannt und respektiert werden: Was kann das Pferd leisten, was der Mensch? Einig sind sich alle Referenten darin, dass ein ständiger Wechsel des Lehrers oder gar der Reitweise schlecht ist. Die Aufgabe der Referenten war es, mit Blick auf die Skala der Ausbildung und ihrer Elemente ihre Arbeitsweise zu erklären.
Durchweg alle wollten Dressur als Gymnastizierung verstanden sehen, Grundlage jedes pferdeschonenden Reitens. Erst dann gabeln sich die Wege. Reicht dem Gros der Freizeitreiter vielleicht das rittige, gehorsame Pferd, so möchte ein anderer Schleifen gewinnen und ein dritter sich und sein Pferd bis zur hohen Schule perfektionieren. Verschiedene Wege vorzustellen, das war Ziel dieses Rekener Jahresseminars.

Johannes Beck-Broichsitter: Vielseitigkeit ist gefragt

Beck-Broichsitter vom Johannenhof in Heist betrachtet die Skala der Ausbildung nicht nur unter dem Aspekt der Pferdeausbildung, sondern auch im Hinblick auf die Schulung von Reitern und Reitlehrern.
"Wir müssen die Skala so vertreten und lehren, wie sie in den Richtlinien steht. Denn wir bilden FN-Trainer aus, und wenn diese Abweichungen der Skala später weiter geben, wird sie bald kein einheitliches System mehr sein." Trotz seines eigenen Engagement für das Barockreiten favorisiert er ein vielseitig einsetzbares Gebrauchspferd, das im Gelände und Spiel-parcours gelassen ist und auch einmal einen Sprung wagt.
Seine Ausführungen vom Lösen bis zur höheren Versammlung wurden demonstriert von der jungen Bereiterin Nicole Weinangel, die den Lipizzanerwallach Pluto Gaitana und die Trakehner-Oldenburger Stute Tweety, zwei harmonische Rappen, im Aufbau einer Reitstunde vorrit. (nicht Bereiterin, "Weinauge" und Gaetana, Anm.JBB)
Zwar lehrt Beck-Broichsitter die Skala buchstabengetreu, doch achtet er in der praktischen Umsetzung stets darauf, sie den Erfordernissen anzupassen und den Reiter zum eigenen nachdenken zu erziehen; was bleiben muß, sind seiner Meinung nach die Grundphasen Gewöhnung, Entwicklung der Schubkraft und erst dann Entwicklung der Tragkraft.
(Einleitung leicht gekürzt)

Super Camp in Tewel

Jeden Tag ein kleines bisschen mehr...

Vom Fohlen über Jungpferde bis zum 24-jährigen Lippizanerhengst, der von Johannes Beck-Broichsitter zusammen mit Birger und seinem Quarterhorsehengst "Lena's Paul" eine Vorführung der besonderen Art zeigte.
Parelli meets Classic, so hieß der Programmpunkt, bei dem beide ohne Sattel ritten. Zu Gast beim Tag der offenen Tür war auch der 37-jährige Johannes Beck-Broichsitter. Er ist ein bekannter Barock-Pferde-Reiter (seine Bereiterlehre absolvierte er bei Oberbereiter Johann Riegler von der Wiener Hofreitschule). Außerdem ist er Pferdewirtschaftsmeister und sein Motto bei der Ausbildung der Pferde lautet: "Mit System zur Freiwilligkeit". Zur Vorführung brachte er seinen 24-jährigen Lippizaner Hengst "Favory Roviga" aus der Wiener Hofreitschule mit. Gemeinsam mit Birger zeigte er : Galoppwechsel, Pirouetten, Piaffe und einen kleinen Sprung nahmen sie auch.
Es war wieder einmal der Beweis, dass sich k l a s s i s c h e s Reiten und PNH nicht gegenseitig ausschließen. Und wie Birger an diesem Tag sagte: "Es gibt keinen Reitstil, sondern nur gutes oder schlechtes Reiten!"

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