Dressur extra

Voraussetzung: Im Prinzip keine. Bei Unsicherheit bitte Kontakt aufnehmen.

· Heranführen an Bodenarbeit als effektive Vorbereitung· Näherbringen von systematischen und motivierenden Übungsabläufen, die das Pferd zur Mitarbeit anregen
· „Hausaufgaben“, bzw. Ausbildungshinweise aufzeigen, so dass der Reiter auch beim „Alleine-Reiten“ weiß, was wichtig ist

Oder kurz ausgedrückt, den Reiter dazu bringen, dass er dem Ideal aus "Goethe und die Reitkunst" entspricht :" Mensch und Tier sind dergestalt in eins, daß man nicht zu sagen wüßte, wer den eigentlich den anderen erzieht."

Themeninhalt Dressurausbildung

· Herstellen der Ruhe. (evtl. Vorstellen der Paare. Was wurde bisher gemacht, was soll erreicht werden, bzw. welche Schwerpunkte werden gesetzt ?)
· Lösende Übungen. (An der Hand oder an Doppellonge) Übergänge, dann auch schon mal „freundliche“ Seitengänge. Sitz des Reiters dabei.
· Heranreiten an die Hand unter Beibehaltung der Losgelassenheit.
· Stufenweises Geraderichten zur ersten Aktivierung der Hinterhand. Später Fortsetzung durch Seitengänge im interessanten Wechsel.
· Übungen beginnender Versammlung; Umwandlung Schub- in Tragkraft.
· Systematische und ruhige Entwicklung höherer Lektionen.
· Überprüfung des Erarbeiteten. Vermehrte Konzentration auf den Sitz.
· Zügel aus der Hand kauen lassen in allen Grundgangarten, ruhiges „Aus-klingen-lassen“, Überlegungen zum Ergebnis und zur Weiterarbeit.

Der Ablauf der Stunde richtet sich nach Alter und Ausbildungsstand der Paare. Er wird - auch bei Schwierigkeiten - individuell gestaltet. (s.auch „Im Trailparcours gegen die Tradition“ JBB, Cavallo 01/2002)

Vorbereitende und ergänzende Ausbildungsmethoden

Dressur
Unterricht u.a. in kleinen Gruppen gleichen Ausbildungstandes.Festigung des Könnens und Weiterarbeit nach klassischen Vorbildern.
Bodenarbeit, u.a. nach Monthy Roberts, Arbeit an der Hand
Herstellen einer positiven Rangordnung auf der Grundlage der Herdengesetze. Einblick in Übungsabläufe als Unterstützung der Gymnastizierung.
Langer Zügel/ Doppellonge
Handgriffe zur Feinabstimmung der Hilfen. Gewöhnungsübungen und richtiger Gebrauch in der Arbeit + Heranführen ans Springen mit letzterem.
Halsringreiten/ Longenstunden
Verbesserter und bewussterer Einsatz von Atmung und Gewicht. Sitzübungen zur unabhängigen Hilfengebung.

Reitlehre
Ergänzende Theorie zur Praxis. Zusammenhänge in der Ausbildung. Individuelle Hinweise zur Weiterarbeit.

Lehrvorführungen, Videos
Praktische Demonstrationen oder Videos (evtl.auch von den eigenen Ritten)zum besseren Verständnis der Praxis.